seit 1985


Kassel-Lindenberg
Doppelhaushälfte (vermietet)
Gute Lage. Topangebot für Familien mit Kindern, Hund und Katzen!

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Lage und Geschichtliches:

Kassel-Bettenhausen/Forstfeld/Lindenberg liegt verkehrsgünstig in einer ruhigen reinen Wohngegend. Hier einige interessante Informationen:

Die Siedlung am Lindenberg – Lindenberg I Auszug aus dem Bericht von Erich Bing
Siedlergemeinschaft Lindenberg 1 Im August/September 1933 erfolgte ein Aufruf zum "Siedeln" auf dem Lindenberg, um aus der Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit herauszukommen und auf eigener Scholle mit Nebenerwerb aus Obst und Gemüseanbau, sowie Kleintierhaltung den Familienunterhalt zu sichern. Es waren zunächst 50 Siedlerstellen mit einer Grundstücksgröße von je ca. 1000 qm vorgesehen. Die Grundstücke wurden nach dem Reichsheimstättengesetz ausgegeben und von der Hessischen Heimstätte, die an der Verwirklichung des Vorhabens tatkräftig mitarbeitete, verwaltet. Es fanden sich zunächst nicht die erhofften 50 kinderreichen Familien, so dass auch andere Familien bei Vergabe der Plätze zum Zug kamen. Nach den damaligen Richtlinien mussten die Bewerber vor der Kommission unter anderem weiter folgende Voraussetzungen erfüllen: Eignung des Mannes: Arbeitswilligkeit, Bescheidenheit, Verträglichkeit und Befähigung zu den für die Siedlerstelle wichtigen Arbeiten. Die Frau musste die Fähigkeit besitzen, einen Haushalt ordentlich zu führen und vor allem musste sie Mut und Liebe zum Siedeln haben. Am 05. Mai 1934 beginnen die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt Eschenweg – Kastanienweg - Birkenweg durch eine Firma aber auch gleichzeitig unter eigener Mitarbeit und Eigen- wie Nachbarschaftshilfe. Am 01. Oktober 1934 waren die ersten Siedlerhäuser fertiggestellt und konnten bezogen werden. Nach Überlieferungen wurden in den damaligen Jahren auf dem Gebiet der ehemaligen Kernsiedlung 67 Schweine, 38 Ziegen, bzw. Milchschafe, nahezu 300 Kaninchen und ungezähltes Federvieh gehalten.
Wegen der einheitlichen Bauweise und vor allem den einheitlich kalkweißen Fassaden wurde die Siedlung damals spöttisch als "Mehldörfchen" bezeichnet und ist unter diesem Namen auch heute noch bei der älteren Generation in Forstfeld und in Bettenhausen bekannt. Vom Juli 1940 bis Dezember 1944 erfolgten mehrere Luftangriffe auf das Gebiet von Bettenhausen, wobei auch einige Brandbomben hier niedergingen. Z. T. wurde diese von den Siedlern aus dem Dachstuhl geworfen und vergraben. Die Straßen im Siedlungsgebiet, bis dahin nur Schotterwege mit Straßengräben, wurden ebenfalls auf Druck der Siedlergemeinschaft voll ausgebaut und kanalisiert. Der Lindenberg gehörte zum Ortsteil Bettenhausen, die Bürgerinnen und Bürger sahen ihren Lebensmittelpunkt aber in Forstfeld. Nachdem frühere Bemühungen gescheitert waren, verhandelte Erich Bing wegen einer möglichen Änderung der Ortsteilsgrenzen bereits seit 1993 mit den Ortsvorstehern von Bettenhausen und Forstfeld. Der Vorstand der Siedlergemeinschaft Lindenberg 2 schloss sich schon damals diesen Bestrebungen an. Gestützt auf eine Resolution zur Jahreshauptversammlung vom 11. März 1995 und einen gleichlautenden Antrag der SGM Lindenberg II wurde unter gleichem Datum dem Oberbürgermeister ein Antrag auf Änderung der Satzung zu den Ortsbereichsgrenzen persönlich übergeben. Nach einer von beiden Siedlergemeinschaften organisierten und getragenen Bürgerbefragung ergab sich eine eindeutige Aussage für den geforderten Anschluss des Wohngebietes Lindenberg an den Bereich des Ortsbeirates Forstfeld. Unterstützung fanden die damaligen Bestrebungen von allen im Ortsbeirat Forstfeld vertretenen Parteien. Dem wurde vom Stadtparlament und den zuständigen Gremien mit Wirkung zu den nächsten anstehenden Wahlen entsprochen. Somit gehören Lindenberg und Forstfeld seit dem 01.04.1997 zu einem gemeinsamen großen Stadtteil. Die Wege für Fragen, Klagen, Lob und Tadel, also für Mitbestimmung über die Gestaltung unseres Stadtteiles sind für die Lindenberger seither wesentlich kürzer geworden.

Das Objekt: Hochparterre und Oberschoß. Dachboden als Spielboden ausbaufähig!
Das Haus hat 5 Zimmer, Küche, Bad und insgesamt 3 WC's. Einen Anbau mit großem Balkon und eine große Terrasse von der Küche aus mit Zugang zum Garten. Die Wohnfläche insgesamt 101m². (Nutzfläche geschätzt 135m²) Vollkeller mit integrierter Garage. Neuwertige Gaszentralheizung mit Warmwasserspeicher. Waschküche und weitere Kellerräume.
Das Grundstück hat eine Größe von 990m².

In den letzten Jahren wurden einige Erneuerungen durchgeführt. Teilweise sind die Stromleitungen noch alt.
Baujahr des Hauses: 1938/1974 und später umfangreich renoviert

Das Objekt ist vermietet. Die monatliche Kaltmiete beträgt € 600,--.
An Nebenkosten zahlen die Mieter € 100,--


Besichtigungen vereinbaren Sie bitte mit uns:

Kaufpreis: € 135.000,--

Maklercourtage: 5,95% vom Kaufpreis inklusive Mehrwertsteuer.



Sämtliche Daten wurden uns vom Eigentümer übermittelt, bitte haben Sie Verständnis, wenn wir eine Gewährleistung hierfür nicht übernehmen können. Noch eins...........dieses Exposée ist keinesfalls Ersatz für eine Besichtigung. Nur durch die Besichtigung vor Ort können Sie sich einen umfassenden Eindruck über das Objekt verschaffen. Wir bitten Sie um Anruf und Vereinbarung eines Besichtigungstermines.
 

 

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