Viel Platz für wenig Geld!

Großer Restbauernhof in herrlicher Natur!
Keine störenden Lärmquellen, keine Industrie in der Nähe!
Hessisch-Lichtenau-Ortsteil Reichenbach

Ein Liebhaberobjekt auch für Künstler geeignet!


altes foto reichenbach anwesen bottlageplanreichenbachbott

Im Lageplan sind noch die Objekte 6 und 7 zu sehen. Hierbei handelt es sich um 6=Holzschuppen 7=Hühnerstall. Flur 48/2 ist das Grundstück.

Wissenswertes über Reichenbach:

Das Dorf Reichenbach ist eine alte Siedlung, deren Gründung aller Wahrscheinlichkeit nach ins 9. oder 10. Jahrhundert fällt. Die Entstehung und Ableitung des Namens ist ungewiss. Es lassen sich aber in alten Urkunden und Schriften die Schreibweisen verfolgen: 1089 Richenbach, 1150 Richinbach, 1209 Richebach, 1436 Rychenbach, 1553 Reichenbach.

Nach der 2 km nordwestlich des Dorfes liegenden Burg Reichenbach nannten sich 1089 bis 1272 die Grafen von Reichenbach. Die Burg kam 1225/33 an die Landgrafen von Thüringen und 1264 an die von Hessen. Der Verfall setzte Ende des 15. Jahrhunderts ein. Heute steht noch der Bergfried, der in den letzten Jahren renoviert und am 22. Juni 1980 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Das Dorf hatte bereits 1207 eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche, der ein von den Grafen von Reichenbach gegründetes Nonnenkloster angeschlossen war, das sich bald wieder auflöste. Die Kirche wurde 1207/11 dem Deutschen Orden geschenkt.
Damit wurde Reichenbach zur ältesten Niederlassung des Ordens in Deutschland und blieb im Besitz bis zur Auflösung des Ordens im Jahr 1809. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1973/74 durch das Christlich-archäologische Seminar der Universität Marburg wurden Vorgängerkirchen entdeckt, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Dem Burgverein Reichenbach ist es zu verdanken, dass die Ausgrabungsstätte gesichert wurde.
Die Bedeutung des Ortes wird dadurch deutlich, dass Reichenbach mehrere Jahrhunderte Sitz eines hessischen Amtes war. Erst um 1490 erfolgte die Verlegung des Amtssitzes nach Lichtenau.
1539 hatte Reichenbach 28, 1575 38 und 1658 27 Haushaltungen. 1895 betrug die Einwohnerzahl 359, 1959 328 und heute 337.
Erwähnenswert ist noch das Naturdenkmal "Große Steine", der größte Dolomitfelsen in Nordhessen. In der Nähe befindet sich das Kreisjugendlager. Neben dem Meißner ist Reichenbach ein beliebtes Wanderziel wegen seiner Anziehungspunkte: Schlossberg mit Bergfried, Klosterkirche mit den sichtbaren Grundmauern der Vorgängerkirchen und die "Großen Steine".

Die Lage:
In der Ortsmitte, unweit der historischen Kirche, befindet sich das Anwesen, dessen Erbauung, vermutlich um 1675 erfolgt ist. Seit einigen Jahren steht der Bauernhof jetzt leer. (Ich schätze 5-7 Jahre) Reichenbach liegt ca. 8 km von Hessisch-Lichtenau und etwa 25 km von Eschwege entfernt. Im Ort gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Mehrere produzierende Bauernhöfe versorgen sich selbst. Beliebtes Naturgebiet für Pferdeliebhaber. Herrliche Wälder laden zu ausgiebigen Wanderungen ein. Eine Einkehr in der einzigen Gaststätte (Tradition) am Ort wird gerne angenommen. Busverbindung in alle Richtungen. Straßenbahn von Hessisch-Lichtenau bis nach Kassel.

Das Objekt:
Der Bauernhof besteht aus mehreren zusammenhängenden, teils auch Nebengebäuden auf dem Grundstück. Größe 2.291m². Mit dem Haupthaus verbunden sind Stallungen und Nebenräume. Insgesamt stehen 7 Zimmer, eine Küche, ein Bad mit WC als Wohnräume zur Verfügung. Ein riesiger Raum im linken Flügel des Hauses mit etwa 80-100m², kann als Studio wunderschön ausgebaut werden. Fenster und Stromleitungen sind noch alt. Heizung ist keine vorhanden. Es stehen in 4-5 Räumen Öfen. Das sehr einfache Bad , hier kann mit einem Kohlebadeofen das Wasser erhitzt werden. Feuchtigkeit in den früher bewohnten Räumen habe ich keine festgestellt. Vom Kriechkeller her ist allerdings Feuchtigkeit vorhanden. Die Gebäude stehen auf sehr soliden mächtigen Sandsteinquadern. Die Böden sind "Lehmgestampft", teilweise auch mit Steinen ausgelegt. Da aber alles ziemlich offen ist, kann sich keine Feuchtigkeit halten. Die Durchflutung sorgt eigentlich für ein angenehmes Wohnklima. Schädlinge haben wir keine gesichtet. Das Haus ist noch teilmöbliert und kann auch so übernommen werden. In der sehr großen Scheune (4) befindet sich viel Heu, das ehemalige Backhaus(5) (Backofen etwa 1.80x1,50m voll funktionsfähig, hier wurden früher die Brote des ganzes Dorfes gebacken.) eine große Garage, eine Wurstküche befinden sich im vorderen Grundstücksbereich, unmittelbar am Backhaus. Hinter dem Haus auf dem ansteigenden Grundstück, steht ein massiver Hühnerstall (7) und ein Holzschuppen (6). Der Nachbar hat einige Pferde und seltene Ziegen. (links neben 5) Das Dach macht noch einen guten Eindruck. Verkäufer sind eine Erbengemeinschaft aus dem Ort. Einer betreibt noch Landwirtschaft und diesen könnten wir auch zu einer Besichtigung hinzuziehen.

Offene Fragen können dann beantwortet werden. Nach meiner Auffassung gibt es in Reichenbach keinen Denkmalschutz.

 

Das komplette Anwesen ist sehr marode, aber es ist was daraus zu machen!

Die hier gemachten Angaben beruhen auf einer umfassenden Orts- und Innenbesichtigung des Maklers und Auskünften der Eigentümer. Garantie auf Richtigkeit kann nicht übernommen werden. Haftung ausgeschlossen.

Die Wohn/Nutzfläche:
Geschätzt über 300m² für das Wohnhaus.

Fazit:
Wer das Landleben liebt, die bäuerliche Umgebung schätzt, handwerklich geschickt ist, und über das nötige Kleingeld verfügt, der kann hier ein großes Anwesen erwerben und mit Modernisierungsmaßnahmen ein sehenswertes zuhause schaffen.

Der Kaufpreis ist sensationell günstig:  EURO 27.500,--

Courtage:
5,95% vom Kaufpreis inkl. 19% Mehrwertsteuer.

 

 

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